Mein Bürgermeister - Wahlprogramm 2009

Ziele die ich als Bürgermeister ab 2009 erreichen möchte!

Gemeinsam stark
Wachtendonk und Wankum
Wachtendonk und der Kreis Kleve
Wachtendonk und das Land NRW
Wachtendonk und der Bund
Arm und Reich
Groß und Klein
Jung und Alt

Ich sehe meine Aufgabe als Moderator zwischen den einzelnen Interessenvertretern/innen für das Beste der Bürgerinnen und Bürger von Wachtendonk.

Nicht Vordenken und alles selbst machen wollen, sondern von Beginn an die Öffentlichkeit einbinden und das Beste fördern.

Gestalten statt verwalten.

Über den Tellerrand schauen und die eingefahrenen Wege auch mal verlassen.

Lebendige Gemeinde

Belebung der Ortskerne

Das Leben im Ortskern lässt nach. Ein toter Ortskern ist unattraktiv. Wir alle (Bürger, Bewohner, Geschäftsleute und Gastronomen) haben es gemeinsam in der Hand den Ortskern zu beleben. Gemeinsame Ziele und gemeinsames Auftreten unter Einbeziehung des Werberings sind unerlässlich. Nicht nur Veranstaltungen die gute Resonanz finden, wie Brunnen- und Pumpenfest, Weinfest, Weihnachtsmarkt etc. müssen Magnet für Besucherinnen und Besucher sein, sondern der Ortskern selbst.
Synergieeffekte zwingend nutzen: z. B. sollten die Besucher der Blauen Lagune auf die Reize und die Geschäfte in Wankum + Wachtendonk hingewiesen und hingelenkt werden:

Gemeinsam stark: Für ein noch liebens- und lebenswerteres Wachtendonk und Wankum

Veranstaltungshalle

Stolz können wir in Wachtendonk und Wankum auf unsere Vereine sein! Ihr wertvolles Wirken verdient die Anerkennung von uns allen. Das Ehrenamt ist so notwendig wie nie. Als Unterstützung ist es wichtig, dass die Gemeinde mit Rat und Tat bei Engpässen zur Seite steht. Seit dem Wegfall der letzten großen Versammlungsstätte den „drei Linden“ kommt immer wieder der Wunsch nach einer Veranstaltungshalle zum Ausdruck. Ich werde mich dafür einsetzten, dass dieser Raum Wirklichkeit wird. Es müssen verschiedene Möglichkeiten ausgelotet werden und alle Betroffenen einbezogen werden. Beispielhafte Leistungen einzelner Vereine reichen hier nicht aus.
Vereinsgemeinschaften erleichtern die Zusammenarbeit und machen stark.
Das „Große Ganze“ nicht aus den Augen zu verlieren und eine neue gesamtheitliche Lösung ist dabei wichtig.

Gemeinsam stark - Gemeinsam zum Erfolg

Wirtschaftsförderung

Es ist unverständlich, dass viel Geld in das Gewerbegebiet Müldersfeld investiert wurde. Die SPD und ich haben eindringlich gewarnt. Der Erfolg stellt sich, für mich erwartungsgemäß, nicht ein. Die Zinsen die jährlich anfallen, machen eine wirtschaftliche Darstellung des Objektes nicht mehr möglich. 2,5 Millionen Bürgschaft und 1,5 Millionen Zuschuss sind für Wachtendonk eine Bürde, die nicht nebenbei finanziert werden kann. Wichtige andere Ziele leiden darunter.
Natürlich werde ich mich bemühen noch ein erträgliches Ergebnis zu erzielen.

Gemeinsam stark: Wirtschaft und Verwaltung für mehr Arbeitsplätze

Jugend und Bildung

Schulen

Gemeinschaftsschule

Pisa beweist es und das Ausland macht es uns vor. Ganztagsschulen helfen den Kindern bei ihrer Ausbildung und garantieren einen Standard den die Wirtschaft fordert. Die Schulpolitik wird in der Landesregierung gemacht, aber in Wachtendonk müssen wir für die Zukunft vorbereitet sein.
Durch die neue Gesetzgebung in NRW gibt es zwischen den Schulen Wettbewerb, denn die Eltern bestimmen wo die Kinder in die Schule gehen. Nur durch den Zusammenschluss der Hauptschulen Straelen und Wachtendonk zu einem Zweckverband konnte der Standort Wachtendonk überhaupt gesichert werden. Die Grundschulen haben eine sichere Grundlage, doch der bauliche Zustand in Wachtendonk muss in Teilen dringend verbessert werden. Ich will nicht länger warten und den Investitionsstau abbauen.

Grundschule Zwischentrakt

Nun haben es alle im Rat eingesehen: der Zwischentrakt der Michael Grundschule muss saniert werden. Schon lange fordern die Lehrer, Eltern, Schüler und SPD in Wachtendonk, dass die sanitären Anlagen grundsaniert werden und durch Umbau mehr Schulräume zur Verfügung gestellt werden. Sanieren und modernisieren ist wichtig und richtig. Auch eine 60 Jahre alte Schule kann den Anforderungen unserer Zeit entsprechen.

Gemeinsam stark: In modernen und gut ausgestatteten Schulen lernen. Dafür mache ich mich stark!

Jugendheime

Man findet zwar in Wankum und Wachtendonk je ein Jugendheim, jedoch zufriedenstellend sind beide nicht.
In Wankum wurde in den letzten Jahren eine Lösung für den Verbleib in den Räumen der Grundschule gefunden. Ideal ist dieser Ort in meinen Augen selbst nach dem geplanten Anbau nicht.
In Wachtendonk muss eine neue Lösung her. Die „alte Schule“ (Old School) ist in einem baulichen Zustand, den ich so nicht länger hinnehmen werde. Ein Neubau ist dringend erforderlich.

Gemeinsam stark: Den Kindern und Jugendlichen Platz geben für Ihr Leben. Ich will Taten sprechen lassen!

Jugendförderung

Alle Parteien gemeinsam und die Verwaltung haben alle Anstrengungen unternommen, damit die Kinder und Jugendlichen in Wachtendonk unterstützt werden. In keiner Kommune im Kreis Kleve wird prozentuell so viel Personal für diesen Bereich beschäftigt wie in Wachtendonk und Wankum.
Die Jugendheime haben eine ausgezeichnete Führung, die Sozialarbeiter/innen in den Schulen und auf der Strasse machen ihre Arbeit ganz hervorragend. Auch in Zeiten in denen die Gelder nicht so zur Verfügung stehen ist die Gemeinde dem Ziel treu geblieben, für die Kinder und Jugendlichen ist uns „nichts zu teuer“.
Ich fühle mich dieser Auf- und Vorgabe verpflichtet.

Gemeinsam stark: Für eine hervorragende Kinder- und Jugendförderung

Verwaltung

Entscheidungen zügig umsetzen

Leider muss man häufiger feststellen, dass der Weg von der Entscheidung bis zur Umsetzung unendlich lang ist.
Beispiel: Altenheimbau, nach jahrelangem Stillstand hat sich zwischenzeitlich auch für den Neubau eine Verzögerung von mehr als einem Jahr ergeben. Beim Zwischentrakt an der Michael Grundschule in Wachtendonk war die CDU der Bremsklotz.

Gemeinsam stark: Ich werde mich bemühen, bauliche Mängel zeitnah zu benennen und für kurzfristige Renovierung zu sorgen und Investitionen schnell umzusetzen.

Interkommunale Zusammenarbeit fördern Selbständigkeit sichern

Von Wachtendonk nach Kleve sind es rund 60 Kilometer. Von Bürgernähe kann man da kaum reden. Es gibt die Möglichkeit, dass Kommunen sich zusammen schließen, um Aufgaben des Kreises „Wohnortnah“ zu erledigen. Mein Ziel wird es sein, mit den Nachbarkommunen möglichst viele dieser Aufgaben im Süden des Kreises Kleve gemeinsam zu erledigen. Vielleicht auch über Kreisgrenzen hinaus.
Für die Bürgerinnen und Bürger hat das den Vorteil: Aufgaben die zur Zeit in Kleve erledigt werden müssen, kann man zukünftig in Wachtendonk,Geldern, Kerken, Straelen oder Rheurdt regeln. Nah am Menschen ohne weite Wege!

Gemeinsam Stark: Wohnortnah

Mitarbeiter fördern und fordern

Zufriedenheit der Mitarbeiter in Verwaltung und Betrieben der Gemeinde fördert die Motivation. Zufrieden können Mitarbeiter nur sein, wenn Versetzungen der Mitarbeiter nur nach Absprache und sinnvoll stattfinden. Die Kontinuität muss gewahrt bleiben. Wichtig ist es, dass der Bürger, also der Kunde der Gemeinde, nur eine Anlaufstelle hat, die sein komplettes Anliegen begleitet. (Fachbegriff: One-Stop-Agency)
Die Mitarbeiter an den Zielsetzungen beteiligen, ihre Aufgaben selbständig erfüllen lassen: dafür will ich die Voraussetzungen schaffen.

Gemeinsam stark: Bürgerorientiert mit motivierten Mirarbeitern

 
 

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